Der französische Entwickler und Publisher Ubisoft sorgte lange Zeit für Ärger unter den Fans ihrer Spiele, denn der Kopierschutz „DRM“ zwang Spieler dazu mit dem Internet verbunden zu sein und verursachte zuletzt Probleme beim Hardwarewechsel. Doch Ubisoft wird einsichtig und sucht nach neuen Wegen, um auf den nach eigenen Angaben erfolgreichen Kopierschutz verzichten zu können.
Doch ob dieser Wechsel von den Fans wirklich so akzeptiert wird bleibt abzuwarten. Zwar würden viele Fans bei dem Gedanken daran, dass der ungeliebte Kopierschutz endlich verschwindet aufatmen, doch die Alternative zum „DRM“ ist alles andere als rosig. Um künftig Raubkopierer zum Kauf zu verführen und ehrlichen Käufern einen Mehrwert zu bieten, will sich der Publisher am MMO-Markt orientieren.
Dies wiederum würde im schlimmsten Fall bedeuten, dass zukünftig erscheinende Titel zwar ohne „DRM“ auskommen, die Spiele dafür aber nur als Basis,- oder Startversionen verfügbar sind und um kostenpflichtige Zusatzinhalte erweitert werden müssen, um das Spiel in vollen Zügen genießen zu können.
Wirklich sinnvoll erscheint dies jedoch nicht, denn wie die Vergangenheit bereits zeigte, werden Spiele, die viele kostenpflichtige Inhalte anbieten, am meisten illegal heruntergeladen. Ein besseres Vorbild als der MMO-Markt ist CD Projekt, das polnische Entwicklerstudio (The Witcher) verzichtet auf DRM und Onlinezwang und bietet regelmäßig neue Gratisinhalte für Ihre Titel.